Zecken! Sobald die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, werden auch die Zecken wieder aktiv. Die hungrigen Parasiten lauern im Gebüsch und in Gräsern auf ihre Chance. Sobald sie Körperwärme spüren, haften sie sich an den Wirt, egal ob Hund, Katze oder Mensch und beginnen sich im Uhrzeigersinn schraubenartig in die Haut einzubohren. Dabei sind die Zecken so klein, daß man sie fast nicht sehen kann. Je mehr Blut die Zecken saugen, um so größer werden sie. Manche erreichen sogar Kirschgröße. Dabei wird von den Zecken ein Speichel abgegeben, welche das Blut am Gerinnen hemmt. Hier liegt die große Gefahr der Krankheitsübertragung.
F.S.M.E
(Frühsommermeningoencephalitis) Hunde galten bisher als resistent gegen diese Krankheit. Seit kurzem konnte aber auch bei geschwächten Hunden diese Krankheit nachgewiesen werden. Klinisch beginnt die FSME-Erkrankung beim Hund mit Orientierungslosigkeit, Schwäche und Schläfrigkeit. Später zeigen sich Krämpfe und tollwutähnliche Anfälle. Die Heilungschancen bei Tieren sind sehr gering. Bei Hunden kann man eine Schutzimpfung mit dem menschlichen FSME-Impfstoff versuchen. Babesiose:
Unspezifische
Infektionen:
Findet man einen angebissenen Zecken, so ist er vorsichtig mit einer Zeckenzange und einer Drehung gegen den Uhrzeigersinn zu entfernen. Sofort auf die Bissstelle ein Desinfektionsmittel geben, bzw. vor dem Entfernen des Zecken desinfizieren. Als Maßnahme, damit Zecken gar nicht
auf das Tier gehen, gibt es einige
Medikamente und biologische Substanzen. WICHTIG: Wenn ein Zeckenbiss stark anschwillt und die Tiere matt und müde sind, dann sofort zum Tierarzt gehen! Für weitere Fragen stehen Ihnen mein Team und ich gerne zur Verfügung. |