Urlaub mit dem Hund Wenn Sie mit Ihrem Hund ins Ausland verreisen möchten, sollten sie rechtzeitig einige Vorkehrungen treffen. Ihr Vierbeiner benötigt in jedem Fall einen internationalen Impfpass mit einer gültigen Tollwutimpfung. Einige Länder verlangen außerdem bei der Einreise ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis und/oder eine elektronische Tierkennzeichnung (Mikrochip). Besonders wenn sie Richtung Süden unterweg sind, gilt es, den Hund vor einigen schweren Erkrankungen zu schützen: Der Herzwurm ist in südlichen Ländern bereits sehr verbreitet. Er wird mittels stechender Insekten übertragen. Die Larven wandern über das Blutgefäßsystem in das Herz, wo sich die Würmer festsetzen und gravierende Schäden verursachen. Die typischen Krankeitsanzeichen (Atemnot, Husten) treten jedoch erst spät, d.h. lange nach dem Urlaub, auf. Zur Vermeidung von Herzwürmern gibt es verschiedenste prophylaktisch wirksame Medikamente. Weiters gibt es Blutparasiten , die über spezielle Zecken übertragen werden. Sie dringen in die roten Blutkörperchen ein und bewirken deren Zerstörung. In der Folge kommt es zu Anämie (Blutarmut). Hier gilt es, sehr gut wirsame Präparate gegen den Zeckenbefall zu verwenden. Verschiedenste Darreichungsformen stehen zur Verfügung (Sprays, Lösungen, Spot on). Ein Tierarztbesuch rechtzeitig vor dem Urlaub kann helfen, Erkrankungen zu vermeiden. Sollte Ihr Hund nach der Rückkehr aus dem Urlaub müde oder krank erscheinen, ist eine Blutuntersuchung auf die häufigsten Reisekrankheiten sinnvoll, um eine erfolgte Infektion möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. |