Tierordination Urfahr

Kastration Hündin

Die Kastration wird für alle Hündinnen (außer Zuchthündinnen) empfohlen.
Vorteile der Kastration: Kein Brustkrebs (häufigste Tumorform der Hündin), keine Eierstocks- Gebärmuttertumore, keine Scheintächtigkeit, keine Läufigkeit, keine ungewollte Trächtigkeit.
Mögliche Nachteile: Fellveränderungen bei Setter und Spaniel, erhöhtes Inkontinenzrisiko im Alter bei großen Hunderassen.
Die Kastration kann ab dem 5. Lebensmonat (vor der ersten Läufigkeit) durchgeführt werden.

Operation:Die Hündin wird mit Injektionsnarkose, Rasur und Desinfektion der Operationsstelle sowie steuerbarer Inhalationsnarkose vorbereitet. Für Frühkastrationen (vor der ersten Läufigkeit) haben wir eine Operationstechnik, wo mit einem sehr kleinen Schnitt eine schonende Operation durchgeführt werden kann. Für Hündinnen, die bereits ein- oder mehrmals läufig waren, haben wir eine angepasste Operationstechnik, bei der über einen Schnitt im Nabelbereich Eierstöcke und je nach Bedarf die Gebärmutter entfernt werden. Bei großen Hündinnen operieren wir eine Cervicopexie (Zusatznaht gegen Inkontinenz). Die Bauchdecke wird dreischichtig verschlossen. Gegen die postoperativen Schmerzen bekommt die Hündin eine Injektion. Bei Bedarf muss die Patientin einen Trichter tragen. Nach 10 Tagen Wundkontrolle und Fäden ziehen.