Unter
Epilepsie verstehen wir Krampfanfälle (epileptische Anfälle),
die verschiedene Ursachen haben und in verschiedenen Stärkegraden
auftreten können. Vermehrt treten sie bei
Hunden, seltener
bei Katzen auf.
Man unterscheidet
zwischen angeborenen und erworbenen Anfällen.
Die Ursache angeborener Anfälle liegt meistens im Gehirn (Gehirnnervenstoffwechsel).
Erworbene Anfälle entstehen durch Organstörungen, vorallem
der Leber, des Herzens, des Gehirns. Verletzungen, Tumore; Vergiftungen
und Infektionskrankheiten (Gehirenhautentzündung) können ebenso
epileptische Anfälle auslösen.
Anzeichen eines
epileptischen Anfalles können sein:
Unruhe
Aufmerksamkeitsstörungen
Zwangsbewegungen
Speicheln
Zuckungen
Umfallen
Verkrampfung des ganzen Körpers
Kot-und Harnabsatz
Meist dauert der Anfall nur wenige Sekunden, selten länger als eine
Minute. Bei einem lang anhaltenden Krampfanfall (länger als 15 Minuten)
oder vielen kurz aufeinander folgenden Anfällen spricht man von
einem Status epilepticus, der zu schweren Schädigungen führen kann.
Der Besitzer
sollte den Ort absichern und das Tier
auf keinen Fall im Kopfbereich berühren! Bei bekannten Epileptikern empfiehlt es sich, Valiumzäpfchen
oder -spritzen mitzuführen.
Zur
genauen Abklärung
eines Anfalles ist unbedingt der Tierarzt aufzusuchen!
Für die
Diagnose ist neben der Krankheitsgeschichte eine Blutanalyse (zur
Unterscheidung der Ursachen) wichtig.
Therapiert werden epileptische Anfälle mit Valium und Barbituraten.
Auch homöopathische Behandlungen und biologische Präparate
können gute Erfolge erzielen. Weiters müssen bei der Therapie
organische Krankheiten behandelt werden (Leber, Herz, Diabetes ...).
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